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2. Fassung in D-Dur, für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Traversflöte, Oboe I+II, Taille, Violino concertato I+II, Streicher und Basso continuo

Mit den Themen Tod und Sterben sind die meisten Bach-Kantaten in irgendeiner Weise verknüpft. Selten jedoch gerät dies so abbildlich und berührend wie in seiner 1724 zum 16. Sonntag nach Trinitatis komponierten Choralkantate BWV 8. Ihr vom Ticken der Lebensuhr und vom Läuten der Sterbeglocken inspirierter Eingangschor changiert zwischen gespenstischem Memento mori und vertrauensvoller Geborgenheit. Die ausdrucksstarken Arien und Rezitative machen hingegen die Bewältigung der Todesangst zu einem Körper und Geist befreienden Erlebnis.