für Sopran und Bass, Vokalensemble, Oboe, Streicher und Basso continuo
Mit einer besonders zarten und klangschönen Kantate beginnt das musikalische Jahr der J.S. Bach-Stiftung. Die 1726 erstaufgeführte Komposition «Liebster Jesu, mein Verlangen» verknüpft die Geschichte vom Wiederfinden des Jesuskindes im Tempel mit der innigen Liebesmystik des Hoheliedes Salomonis und ist daher als intensiver Dialog zwischen Seelenbraut (Sopran) und Heiland (Bass) angelegt, in den sich die farbenreichen Solostimmen der Oboe und Violine, ein federnder Orchestersatz und ein von der «Süssigkeit» des Himmels singender Choralsatz einfügen.
