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für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Traversflöte, Oboe d’amore, Fagott, Streicher und Continuo

Mit den ersten Tönen der Kantate BWV 151 scheinen wir in jenem Elysium angekommen zu sein, das die Schlusssequenz von «Wachet! Betet!» erst ersehnte. Wird doch noch heute ­jedes Jahr zur Weihnacht für einen Moment der irrwitzigen Hoffnung jener paradiesische Zustand vor Beginn und am Ende der Zeit in diese Welt getragen, die – wie auch immer verwüstet und entstellt – doch alles ist, was wir fürderhand haben. Dank Jesu Geburt dürfen wir jenes Kind wiedererkennen, das wir selbst einmal waren und dessen lebensverändernde Präsenz und Klarheit wir zwischen all unseren Sitzungen und Tätigkeitsberichten als den selbst gewählten «Sklavenketten und Dienstbarkeiten» beständig aus dem Blick ver­lieren.