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für Alt und Tenor, Vokalensemble, Oboe I+II, Streicher und Basso continuo

Mit Bachs Köthener Hofdienstzeit ist die Osterkantate «Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß» verbunden, die eine 1724 und nochmals 1731 in Leipzig aufgeführte und um zwei Sätze gekürzte Neubearbeitung der 1719 vorgestellten Gratulations-Serenata «Die Zeit, die Tag und Jahre macht» (BWV 134a) darstellt. Was in Christian Friedrich Hunolds «Glückwunsch zum neuen Jahr an das Durchlauchtigste Haus von Anhalt-Cöthen» noch als Dialog von «Zeit» und «Göttlicher Vorsehung» figurierte, wird in der Leipziger Neufassung zum von Alt und Tenor vorgetragenen Lobpreis des Auferstehungsgeschehens samt seiner Verheissung für Kirche und Gemeinde. Wie für höfische Serenaden typisch, läuft alles auf einen rauschenden Schlusschor zu, der «Himmel» und «Erde» jauchzend zusammenführt.