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(Deja, princesa, deja un rayo más) para soprano, contralto, tenor y bajo, conjunto vocal, traverso I + II, oboe d’amore I + II, viola da gamba I + II, laúd I + II, cuerdas y bajo continuo
(Deja, princesa, deja un rayo más) para soprano, contralto, tenor y bajo, conjunto vocal, traverso I + II, oboe d’amore I + II, viola da gamba I + II, laúd I + II, cuerdas y bajo continuo
Soprano
Sibylla Rubens
Contralto
Annekathrin Laabs
Tenor
Bernhard Berchtold
Bass
Manuel Walser
Soprano
Lia Andres, Olivia Fündeling, Guro Hjemli, Susanne Seitter, Noëmi Sohn Nad, Maria Weber
Contralto
Jan Börner, Antonia Frey, Liliana Lafranchi, Damaris Rickhaus, Lea Scherer
Tenor
Manuel Gerber, Nicolas Savoy, Walter Siegel, Jonathan Spicher
Bajo
Daniel Pérez, Philippe Rayot, Oliver Rudin, Will Wood
Dirección
Rudolf Lutz
Violín
Renate Steinmann, Dorothee Mühleisen, Claire Foltzer, Sabine Hochstrasser, Yuko Ishikawa, Anita Zeller
Viola
Susanna Hefti, Martina Zimmermann, Matthias Jäggi
Violoncello
Martin Zeller
Violone
Iris Finkbeiner
Oboe d’amore
Dominik Melicharek, Philipp Wagner
Fagot
Susann Landert
Traverso
Claire Genewein, Renate Sudhaus
Viola da gamba
Paolo Pandolfo, Amélie Chemin
Laúd
Maria Ferré, Vincent Flückiger
Cémbalo
Nicola Cumer
Participantes
Karl Graf, Rudolf Lutz
Orador
Andreas Urweider
Año de grabación
20/03/2015
Lugar de grabación
Trogen
Ingeniero de sonido
Stefan Ritzenthaler
Dirección de grabación
Meinrad Keel
Gestión de producción
Johannes Widmer
Producción
GALLUS MEDIA AG, Suiza
Productora ejecutiva
Fundación J.S. Bach, St. Gallen (Suiza)
Texto
Johann Christoph Gottsched, 1727
Primera interpretación
Funeral de la Electriz consorte de Sajonia y Reina consorte de Polonia, Cristiana Eberardina,
17 de octubre de 1727, Leipzig
Erster Teil
1. Chor
Laß, Fürstin, laß noch einen Strahl
aus Salems Sterngewölben schießen,
und sieh, mit wieviel Tränengüssen
umringen wir dein Ehrenmal.
2. Rezitativ (Sopran)
Dein Sachsen, dein bestürztes Meißen
erstarrt bei deiner Königsgruft;
das Auge tränt, die Zunge ruft:
Mein Schmerz kann unbeschreiblich heißen!
Hier klagt August und Prinz und Land,
der Adel ächzt, der Bürger trauert,
wie hat dich nicht das Volk bedauert,
sobald es deinen Fall empfand!
3. Arie (Sopran)
Verstummt, verstummt, ihr holden Saiten!
Kein Ton vermag der Länder Not
bei ihrer teuren Mutter Tod,
o Schmerzenswort! recht anzudeuten.
Verstummt, verstummt, ihr holden Saiten!
4. Rezitativ (Alt)
Der Glocken bebendes Getön
soll unsrer trüben Seelen Schrecken
durch ihr geschwungnes Erze wecken
und uns durch Mark und Adern gehn.
O, könnte nur dies bange Klingen,
davon das Ohr uns täglich gellt,
der ganzen Europäerwelt
ein Zeugnis unsres Jammers bringen!5
5. Arie (Alt)
Wie starb die Heldin so vergnügt!
Wie mutig hat ihr Geist gerungen,
da sie des Todes Arm bezwungen,
noch eh er ihre Brust besiegt.
Wie starb die Heldin so vergnügt!
6. Rezitativ (Tenor)
Ihr Leben ließ die Kunst zu sterben
in unverrückter Übung sehn;
unmöglich konnt es denn geschehn,
sich vor dem Tode zu entfärben.
Ach selig! wessen großer Geist
sich über die Natur erhebet,
vor Gruft und Särgen nicht erbebet,
wenn ihn sein Schöpfer scheiden heißt.
7. Chor
An dir, du Fürbild großer Frauen,
an dir, erhabne Königin,
an dir, du Glaubenspflegerin,
war dieser Großmut Bild zu schauen.
Zweiter Teil («Nach gehaltener Trauerrede»)
8. Arie (Tenor)
Der Ewigkeit saphirnes Haus
zieht, Fürstin, deine heitern Blicke
von unsrer Niedrigkeit zurücke
und tilgt der Erden Dreckbild aus.
Ein starker Glanz von hundert Sonnen,
der unsern Tag zur Mitternacht
und unsre Sonne finster macht,
hat dein verklärtes Haupt umsponnen.
9. Rezitativ (Bass)
Was Wunder ists? Du bist es wert,
du Fürbild aller Königinnen!
Du mußtest allen Schmuck gewinnen,
der deine Scheitel itzt verklärt.
Nun trägst du vor des Lammes Throne
anstatt des Purpurs Eitelkeit
ein perlenreines Unschuldskleid
und spottest der verlaßnen Krone.
Soweit der volle Weichselstrand,
der Niester und die Warthe fließet,
soweit sich Elb’ und Muld’ ergießet,
erhebt dich beides, Stadt und Land.
Dein Torgau geht im Trauerkleide,
dein Pretzsch wird kraftlos, starr und matt;
denn da es dich verloren hat,
verliert es seiner Augen Weide.
10. Chor
Doch, Königin! du stirbest nicht,
man weiß, was man an dir besessen;
die Nachwelt wird dich nicht vergessen,
bis dieser Weltbau einst zerbricht.
Ihr Dichter, schreibt! wir wollen’s lesen:
Sie ist der Tugend Eigentum,
der Untertanen Lust und Ruhm,
der Königinnen Preis gewesen.
Todos los textos de las cantatas están tomados de la «Neue Bach-Ausgabe. Johann Sebastian Bach. Neue Ausgabe sämtlicher Werke», publicada por el Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen y por el Bach-Archiv Leipzig, serie I (cantatas), tomos 1-41, Kassel y Leipzig, 1954-2000.
Todos los textos introductorios a las obras, los textos «Profundización en la obra» así como los «Comentarios teológico-musicales» fueron escritos por Dr. Anselm Hartinger, el Rev. Niklaus Peter así como el Rev. Karl Graf bajo consideración de las siguientes obras de referencia: Hans-Joachim Schulze, «Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs», Leipzig, segunda edición, 2007; Alfred Dürr, «Johann Sebastian Bach. Die Kantaten», Kassel, novena edición, 2009, y Martin Petzoldt, «Bach-Kommentar. Die geistlichen Kantaten», Stuttgart, tomo 1, segunda edición, 2005 y tomo 2, primera edición, 2007
Alle Kantatentexte stammen aus «Neue Bach-Ausgabe. Johann Sebastian Bach. Neue Ausgabe sämtlicher Werke», herausgegeben vom Johann-Sebastian-Bach-Institut Göttingen und vom Bach-Archiv Leipzig, Serie I (Kantaten), Bd. 1–41, Kassel und Leipzig, 1954–2000.
Alle einführenden Texte zu den Werken, die Texte «Vertiefte Auseinandersetzung mit dem Werk» sowie die «musikalisch-theologische Anmerkungen» wurden von Anselm Hartinger und Pfr. Niklaus Peter sowie Pfr. Karl Graf verfasst unter Bezug auf die Referenzwerke: Hans-Joachim Schulze, «Die Bach-Kantaten. Einführungen zu sämtlichen Kantaten Johann Sebastian Bachs», Leipzig, 2. Aufl. 2007; Alfred Dürr, «Johann Sebastian Bach. Die Kantaten», Kassel, 9. Aufl. 2009, und Martin Petzoldt, «Bach-Kommentar. Die geistlichen Kantaten», Stuttgart, Bd. 1, 2. Aufl. 2005 und Bd. 2, 1. Aufl. 2007.
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