Unterstützen

für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Oboe, Streicher und Continuo

Obwohl sie mit ihrer eindringlichen Sprache und intimen Besetzung wie eine Weimarer Schöpfung Bachs wirkt, gehört die Kantate BWV 156 zu dem zumindest in Teilen von Bach selbst vertonten Jahrgang seines Leipziger Hausdichters Picander und wurde daher wohl am 23. Januar 1729 uraufgeführt. Zwar existieren keine Originalstimmen mehr, sondern selbst die älteste erhaltene Abschrift gelangte wohl erst nach Bachs Tod im Zuge des Amtsantritts von Thomaskantor Johann Friedrich Doles 1756 nach Leipzig zurück. Dafür sind erstaunlich viele Kopien aus der Zeit um 1830 überliefert, was dafür spricht, dass diese Kantate Bachs romantische Verehrer besonders ansprach.