für Sopran (Vokalensemble), Alt, Tenor und Bass, Oboe d’amore I+II, Streicher und Basso Continuo
Der unbekannte Textdichter geht aus vom Christuswort aus der Evangelienlesung, Johannes 16, 23, dass der himmlische Vater den Seinen geben werde, worum sie ihn in Jesu Namen bitten. Im Folgenden geht er der Frage nach, in welcher Weise sich diese Verheissung im Alltagsleben erfüllen kann. Dem sehr knappen und verdichteten, gleichwohl jedoch poetischen Libretto entsprechend hat Bach eine betont kammermusikalische Kantate geschaffen, die zugleich sehr klangschön und sprachbewusst ausgeformt ist. Die Einbeziehung zweier Choralstrophen und der Verzicht auf eine kunsthafte Partie für Sopran verleihen der Kantate einen ernsten und kirchlichen Charakter.
