für Sopran und Bass, Oboe I + II, Taille, Streicher und Basso continuo
Die vermutlich zum Sonntag nach Neujahr, dem 5. Januar 1727 entstandene Kantate ist uns lediglich in der bearbeiteten Fassung von 1733/34 erhalten, für die Bach die Rahmensätze um einen Oboenchor erweiterte, während er die zentrale Arie Nr. 3 tiefgreifend revidierte. Der unbekannte Textdichter hält sich an das Evangelium des Tages, den Bericht über die Flucht nach Ägypten (Matthäus 2, 13-23) und nimmt auch Bezug auf den Episteltext (1. Petrus 4, 12-19), in welchem vom Leiden in der Nachfolge Christi die Rede ist. Der Kantatentext ist als Dialog gestaltet und erscheint als Gespräch zwischen zwei glaubenden Seelen, in denen man unter Bezug auf die Geschichte vom Auszug nach Ägypten Maria und Joseph vernehmen kann.
