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Mit der im November 2024 stattgefundenen Tournee «Mit Brahms und Bach» in die Städte St. Gallen, Basel, Bern, Zürich und Schaffhausen betraten Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung unter der Leitung von Rudolf Lutz neues Terrain: Sie führten zum ersten Mal ein chorsinfonisches Werk des grossen Romantikers und Bachverehrers Johannes Brahms auf. Mit der reizvollen Programmkombination aus Bachs Kantate BWV 27 «Wer weiß, wie nahe mir mein Ende» und Brahms’ «Ein deutsches Requiem» op. 45 wurde eine Brücke zwischen den beiden Grossmeistern geschlagen und das romantische Potenzial Bachs klingend erprobt. So kamen die Konzertgäste in den seltenen Genuss einer Aufführung des «deutschen Requiems» auf historischen Instrumenten – eine Besonderheit in der heutigen Brahms-Pflege – und erlebten, wie eine Aufführung der Bach-Kantate zu Brahms’ Zeiten wohl geklungen hätte.

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