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für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompete I-III, Pauken, Traversflöte I+II, Oboe I+II, Taille, Streicher und Basso continuo

Die am 11. Dezember 1726 anlässlich der Berufung von Gottlieb Kortte (1698–1731) zum Professor für Römisches Recht an der Universität Leipzig erstaufgeführte Kantate führt mitten in Bachs kompositorische Werkstatt. Schon ihr prachtvoll besetzter Eingangschor ist den Brandenburgischen Konzerten entnommen, und zum Material der von Bach bis in die 1730er Jahre mehrfach umgearbeiteten Kantate gehört noch eine schwungvolle «Marcia». Das im Libretto der Komposition angelegte Gespräch der keineswegs nur akademischen Tugenden «Fleiß», «Ehre», «Dankbarkeit» und «Glück» hat Bach zu einer tönenden Charakterzeichnung inspiriert, in der man zugleich Züge seiner eigenen Schaffenspoetik wie sein persönliches Credo als erfolgreicher musikalischer Lehrer vermuten kann. Steht doch im Zentrum der Argumentation das zu allen Zeiten relevante Thema der generationenübergreifenden Weitergabe eines praktischen, also an lebendigen «Früchten» erkennbaren Wissens.

Dieses Werk haben wir in Noten setzen lassen, die wir auf Verleihbasis zur Verfügung stellen. Bei Interesse freuen wir uns über Ihre Anfrage an vertrieb@bachstiftung.ch.