für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Trompete I–III, Pauke, Oboe I–III, Streicher und Basso continuo
Die Kantate «Jesu, nun sei gepreiset» BWV 41 war der gewichtige Neujahrsbeitrag zu Bachs Choraljahrgang von 1724/25. Sie blickt daher stets zugleich voraus wie zurück und erfleht die kräftigende Gnade des Himmels, um allezeit mit Welt und Satan fertigwerden zu können. Der mit Blechbläserzwischenspielen ausgestattete Schlusschoral und vor allem der mit drei Instrumentalchören operierende Eingangssatz verleihen der Kantate eine repräsentative Festgestalt, wobei Bach das mit 14 Zeilen ungewöhnlich lange Chorallied in satztechnisch und rhythmisch besonders abwechslungsreicher Weise durchführt. Für die beiden Arien setzte er demgegenüber mit drei Oboen sowie Violoncello piccolo auf charaktervolle Klangfarben, die dem pastoralen angetönten «Halleluja» sowie einer herzerwärmenden Friedensvision beseelten Ausdruck verleihen.
