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für Sopran, Alt, Tenor und Bass, Vokalensemble, Oboe I+II, Streicher und Basso continuo

Bachs zum 14. Trinitatissonntag 1726 entstandene Kantate gehört zu jenen zweiteiligen Kirchenstücken, die jeweils ein Wort des Alten und Neuen Testamentes auslegen und damit das einheitsbetonte Bibelverständnis des Barock in Musik setzen. Die ausgedehnte Psalmvertonung des Eingangschores kombiniert Fugenform und Orchesteranlage und kann so als mustergültige Aneignung des vom Text geforderten Dankopfers gelten. In der befreit aufspielenden Virtuosität und warm leuchtenden Klanglichkeit der Arien und Rezitative finden sich ebenso wie im anspielungsreichen Libretto beständig neue Motive des Staunens und der Freude über die göttliche Güte und das väterliche Geschenk der Schöpfung.